Rückblick 2002






      Der Tag des offenen Denkmals 2002
Am 14. September 2003 findet der Denkmaltag zum elften Mal bundesweit statt. Mittlerweile ist er zu einem festen Termin in jedem Kulturkalender geworden. 2002 mobilisierte das Angebot rund 3,5 Millionen Bürger in 2.500 Städten und Gemeinden. Über 6.500 Kulturdenkmale aller Art luden zu einem Besuch ein - Dank der engagierten regionalen Organisatoren und den vielen freiwilligen Helfern vor Ort.

Bundesweite Eröffnungsveranstaltung
Seit 1998 eröffnet die Deutsche Stiftung Denkmalschutz den Tag des offenen Denkmals bundesweit mit einer Festveranstaltung. Die ersten Eröffnungen fanden in den neuen Bundesländern statt. 2002 wurde Aachen ausgewählt, um damit die europäische Dimension des Tages hervorzuheben.

Das bundesweite Thema
Seit einigen Jahren steht der Denkmaltag unter einem Motto. Das erste Thema 1999 griff die vom Europarat ausgerufene Kampagne "Europa - ein gemeinsames Erbe" auf. 2002 lautete das Motto "Ein Denkmal steht selten allein". Ursprünglicher Gedanke war es Straßen, Plätze und Ensembles in den Vordergrund zu rücken. Doch in Folge der Hochwasserkatastrophe erhielt das Thema eine ganz neue Bedeutung: Der Tag des offenen Denkmals wurde zu einem Tag der Solidarität mit den Hochwasseropfern.

Öffentlichkeitsarbeit für den Denkmaltag
Durch die intensive bundesweite Pressearbeit der Stiftung und die Aktivitäten der Veranstalter vor Ort erfährt der Denkmaltag jedes Jahr in den Printmedien, in Rundfunk und Fernsehen eine gewaltige Resonanz. Ein bundesweites Veranstaltungsprogramm wird von der Stiftung in gedruckter Version und im Internet verfügbar gemacht. Die Verteilung von mehr als 500.000 Plakaten sowie eine bundesweite Plakatierung sorgte außerdem für eine breite Bekanntmachung des Denkmaltages.

Jugend und Kulturerbe
Eine Handreichung für Schulen, die zur Vorbereitung des Aktionstages in der Schule anregt sowie der Jugend-Fotowettbewerb "Denkmal mit der Linse" sollen dazu beitragen, junge Menschen an das Thema Denkmalschutz heranzuführen und sie für den Erhalt des kulturellen Erbes zu sensibilisieren.




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