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Bezirk Nord

Weitere Informationen zum Thema Denkmalschutz und Denkmaltag erhalten Sie auch bei den Landesdenkmalämtern.

Alsterpalais, ehemaliges Krematorium
Adresse Alsterdorfer Straße 523, 22337 Hamburg Nord Alsterdorf
Beschreibung Das 1890/91 vom privaten Hamburg-Altonaer Verein für Feuerbestattung errichtete Krematorium (Architekt E. P. Dorn) ist das älteste modernen Typs in Deutschland. Der nach Zweckmäßigkeit errichtete Zentralbau ist von romantischen Bauten Oberitaliens inspiriert. Ein Turm im Stil eines toskanischen Campanile verdeckt den Schornstein. Nach jahrelangem Leerstand restauriert, wird es seit 2009 von der Flachsland Zukunftsschulen GmbH genutzt. 
Homepage http://www.flachsland-hamburg.de
Alternative Homepage http://www.denkmalstiftung.de/denkmaltag
Öffnungszeiten 9.9.: 11 - 14 Uhr
(sonst nicht geöffnet)
Führungen 9.9.: Führungen 11.30, 12.30 und 13.30 Uhr durch Schüler der Flachsland Zukunftsschule
Aktionen 9.9.: Vortrag zur Geschichte des alten Krematoriums von Annelie Wolfrum und Viliam Stibrany, Kunstausstellung von Schülerarbeiten zum Thema "Macht und Pracht", Ausstellung historischer Fundstücke und Bildmaterialien. 
Ansprechpartner Annelie Wolfrum, Flachsland Zukunftsschule, Tel.: 040 52985157, E-Mail: annelie.wolfrum@.domaine.deflachsland-hamburg.de
Viliam Stibrany, Flachsland Zukunftsschule, E-Mail: viliam.stibrany@.domaine.deflachsland-hamburg.de
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Ausstellung zur Geschichte des Hamburger Nahverkehrs
Adresse Krohnskamp 31, Vor der REWE-Parkhalle, 22301 Hamburg Nord Winterhude
Beschreibung Der Hamburger Omnibus Verein e.V. (HOV) erhält und restauriert nicht nur historische Hamburger Stadt-, Schnell- und Kleinbusse aus den Jahren 1954-97, sondern besitzt auch einen bunten Fundus an Archivmaterial über das Verkehrsgeschehen in Hamburg. Eine Fotoausstellung zur Geschichte des Hamburger Nahverkehrs, die Einblicke in die Verkehrsmittel und -wege der Vergangenheit gibt, wird in einem historischen Bus präsentiert. Vereinsmitglieder informieren vor Ort über die Ausstellung, die Vereinsfahrzeuge und ihre Arbeit an und mit den Omnibussen. 
Öffnungszeiten 9.9.: 10 - 17 Uhr
Führungen 9.9.: Führungen nach Bedarf
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Ehemalige NS-Zwangsarbeiter-Baracken
Adresse Wilhelm-Raabe-Weg 23, Nähe Flughafen, 22335 Hamburg Nord Fuhlsbüttel
Beschreibung In dem Zwangsarbeiterlager der Firma Kowahl und Bruns waren 1943-45 150 niederländische, italienische, französische und belgische Zwangsarbeiter untergebracht, die zu Tarnarbeiten auf dem Flughafen und in der Rüstungsproduktion eingesetzt wurden. Die Willi-Bredel-Gesellschaft hat die letzten, weitgehend im Originalzustand erhaltenen Baracken vor dem Abriss gerettet und Ausstellungen zur Zwangsarbeit eingerichtet. 
Homepage http://www.bredelgesellschaft.de
Alternative Homepage http://www.denkmalstiftung.de/denkmaltag
Öffnungszeiten 10.9.: 14 - 17 Uhr
(sonst Jan. - Dez. 1. So im Monat 14 - 17 Uhr und auf Anfrage geöffnet)
Führungen 10.9.: Führungen nach Bedarf durch Mitarbeiter der Willi-Bredel-Gesellschaft - Geschichtswerkstatt e.V.
Aktionen Filmvorführungen 
Ansprechpartner Klaus Struck, Tel.: 040 592273, E-Mail: kstruck1@.domaine.deweb.de
Hans Matthaei, Willi-Bredel-Gesellschaft, Tel.: 040 591107, E-Mail: willi-bredel-gesellschaft@.domaine.det-online.de
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Ev.-luth. Auferstehungskirche Barmbek
Adresse Tieloh 22-26, 22307 Hamburg Nord Barmbek-Nord
Beschreibung Wurde 1916-20 nach Entwürfen von Camillo Günther als Backsteinzentralbau mit hohem Kuppeldach und einer Betonkonstruktion errichtet und ist ein frühes Beispiel für die Verwendung von Stahlbeton im Hamburger Kirchenbau. Die Ziegelfassade gliedern hochwertige Keramiken Richard Kuöhls. Luther und Melanchthon werden dargestellt. Eine mit Sternkreiszeichen versehene Kirchenuhr ziert das Portal. Machtvolle und nachhaltige Sanierungen der letzten Jahrzehnte tragen zum Erhalt des Bauwerkes bei. Förderprojekt der Deutschen Stiftung Denkmlaschutz. 
Homepage http://www.auferstehungskirche-barmbek.de
Alternative Homepage http://www.denkmalstiftung.de/denkmaltag
Öffnungszeiten 10.9.: 11 - 17 Uhr
(sonst auch geöffnet)
Führungen 10.9.: Führungen 12, 14 und 16 Uhr
Aktionen 10.9.: Orgelmusik 
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Friedhof Ohlsdorf
Adresse Fuhlsbüttler Straße 756, 22337 Hamburg Nord Ohlsdorf
Beschreibung Der Friedhof wurde im 19. Jh. geplant und 1877 eröffnet. Der sog. Cordes-Teil ist bis heute in großen Teilen als Park und Friedhofsanlage dieser Epoche erhalten. Bedeutende Hamburger Persönlichkeiten haben auf dem Friedhof ihre letzte Ruhestätte gefunden. Dank seiner historischen Grabstätten, seiner 800 Skulpturen und der eindrucksvollen Gartenarchitektur hat der Friedhof internationalen Rang. Die Aussegnungshalle im jüdischen Teil des Friedhofs ist Förderprojekt der Deutschen Stiftung Denkmalschutz. 
Homepage http://www.friedhof-hamburg.de
Alternative Homepage http://www.fof-ohlsdorf.de
Öffnungszeiten 8. - 10.9.: 9 - 21 Uhr
Führungen 10.9.: Führung 10.30 Uhr
Aktionen 10.9.: Treffpunkt: Friedhofsseite des Verwaltungsgebäudes Fühlsbüttler Straße 756 
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Fritz-Schumacher-Halle
Adresse Fuhlsbüttler Straße 758, 22337 Hamburg Nord Ohlsdorf
Beschreibung Fritz Schumachers letzter und persönlichster Bau ist das 1933 fertiggestellte Krematorium auf dem Ohlsdorfer Friedhof. Besonderes Prunkstück ist die große Feierhalle (ehemals Feierhalle B). Im Innern bestechen die 37 9 m hohen Buntglasfenster von E. Bossányi durch ihre intensive Farbkomposition. Eine weitere Besonderheit ist das goldglänzende Mosaik des Berliner Künstlers H. Jungebloedt. 2010 entstand das Forum Ohlsdorf, bestehend aus dem restaurierten Schumacher-Bau und einem neu errichteten Flügelbau. 
Homepage http://www.friedhof-hamburg.de
Alternative Homepage http://www.krematorium-hamburg.de
Öffnungszeiten 9.9.: 10 - 15 Uhr und 10.9.: 10 - 16.30 Uhr
(sonst nicht geöffnet)
Führungen 10.9.: Führungen 12.30 - 16.30 Uhr nach Bedarf
Aktionen 10.9.: Treffpunkt: Friedhofsseite des Verwaltungsgebäudes, Fühlsbüttler Straße 756 
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Fritz-Schumacher-Haus
Adresse Martinistraße 52, N 30 Universitätsklinikum Eppendorf, 20246 Hamburg Nord Eppendorf
Beschreibung 1913-15 von Baudirektor Prof. Fritz Schumacher errichtetes Gebäude für die Pathologie, diente im I. Weltkrieg als Notlazarett und wurde seit 1926 von den medizinischen Instituten genutzt. Der Künstler Otto Fischer-Trachau hatte das Konzept für die expressive Farbgestaltung der Räume entwickelt. Durch jahrzehntelange intensive Nutzung waren alle Räume durch Um- und Einbauten vollständig verändert. Nach dem Auszug der Pathologie 2007 begann der Freundes- und Förderkreis des UKE e.V. die Restaurierung mit Sponsorenmitteln und ermöglichte die Einrichtung des Medizinhistorischen Museums Hamburg. Förderprojekt der Deutschen Stiftung Denkmalschutz. 
Homepage https://www.uke.de/kliniken-institute/institute/geschichte-und-ethik-der-medizin/medizinhistorisches-museum/
Alternative Homepage http://www.hamburg.de/kulturbehoerde/offenes-denkmal
Öffnungszeiten 10.9.: 10 - 16 Uhr
Führungen 10.9.: Führungen nach Bedarf
Aktionen 10.9.: Treffpunkt: Eingangshalle, 11 Uhr Vortrag im großen Hörsaal: Schumachers repräsentativer Bau für medizinische Forschung, mit Prof. Dr. Adolf-Friedrich Holstein. 
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Haus Werner
Adresse Kirschenstieg 10, 22297 Hamburg Nord Alsterdorf
Beschreibung Das kleine Haus Werner von Karl Schneider hat eine gewisse Berühmtheit erlangt: Es war zusammen mit seinem Kunstvereinsgebäude 1932 in der Publikation The international Style vertreten. Der Architekt baute das Drei-Zimmer-Haus 1928 für Professor Heinz Werner und seine Frau Jolan. Anfangs stand der flache Backsteinbau ziemlich allein in der Alster-Landschaft. Er vermittelt Geborgenheit und eine legere Eleganz, einen Ausdruck des modernen, auf Repräsentation verzichtenden Lebensstils seiner Bewohner. 
Öffnungszeiten 9. und 10.9.: 13 - 17 Uhr
Führungen 9. und 10.9.: Führungen nach Bedarf
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Museum der Arbeit
Adresse Wiesendamm 3, 22305 Hamburg Nord Barmbek-Nord
Beschreibung Ehemaliges Fabrikgelände der New York Hamburger Gummi-Waaren Compagnie von 1871, wo aus Kautschuk Hartgummikämme gefertigt wurden. Im II. Weltkrieg wurden die Fabrikanlagen in wesentlichen Teilen zerstört. In den 1950er-Jahren verlegte die Firma ihren Sitz ganz nach Harburg und einige Gebäudeteile wurden abgerissen. Es verblieb eine Industrieruine mit Teilen der Alten Fabrik (1871), dem Torhaus, der Zinnschmelze, dem Kesselhaus und der Neuen Fabrik (1908). Ab 1992 wurden die Fabrikgebäude für die Museumsnutzung umgestaltet. 
Homepage http://www.museum-der-arbeit.de
Öffnungszeiten 9.9.: zur Führung
(sonst Mo 13 - 21, Di - Sa 10 - 17 und So und feiertags 10 - 18 Uhr geöffnet)
Führungen 9.9.: Geländeführung über das ehemalige Areal der New-York Hamburger Gummi-Waaren Compagnie 10.30 Uhr durch Herrn Schett, Denkmalpfleger
Aktionen 9.9.: Dauer: 1,5 Std., Treffpunkt: vor dem Museumseingang 
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Röhrenbunker
Adresse Tarpenbekstraße 68, 20251 Hamburg Nord Eppendorf
Beschreibung Ca. 100 Menschen suchten Schutz vor den Bombenangriffen in dem unterirdischen Schutzbau, der 1940 aus Beton errichtet wurde. 1995 haben die Künstler Michael Batz und Gerd Stange aus diesem in Vergessenheit geratenen Luftschutzbunker ein begehbares Mahnmal geschaffen, die sog. Subbühne. Seit dieser Zeit betreut das Stadtteilarchiv Eppendorf e.V. den Bunker und bietet Führungen, Lesungen und Ausstellungen an.  
Öffnungszeiten 9.9.: 12 - 18 Uhr
(sonst zu Führungen geöffnet)
Führungen 9.9.: Führungen 13, 15 und 17 Uhr
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