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Geschichte erforschen am Denkmaltag

Über 7.000 geöffnete Denkmäler am 14. September

Bonn, 13. August 2008. Der Tag des offenen Denkmals am 14. September lädt bundesweit alle Geschichtsbegeisterten zu einer Tour in die Vergangenheit ein. Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz zählt bis heute mehr als 7.000 angemeldete Denkmäler in über 2.500 Städten und Gemeinden.
Unter dem Motto "Vergangenheit aufgedeckt - Archäologie und Bauforschung" erklären Fachleute und engagierte Laien aus Denkmalpflege und Archäologie anhand konkreter Beispiele ihre Arbeit. An vielen Orten kann man auf aktuellen Ausgrabungen Archäologen über die Schulter schauen. Neben Tausenden historischen Bauwerken, von der Kirche bis zur Mühle, öffnen wissenschaftliche Labore und Restauratoren-Werkstätten ihre Türen. Interessenten finden das bundesweite Programm mit allen Veranstaltungen in nah und fern unter www.tag-des-offenen-denkmals.de.

Der Tag des offenen Denkmals ist der deutsche Beitrag zu den European Heritage Days unter der Schirmherrschaft des Europarats. Alle 49 Länder der europäischen Kulturkonvention beteiligen sich in diesem Jahr im September und Oktober an dem Ereignis. Seit 1993 koordiniert die Deutsche Stiftung Denkmalschutz den Tag des offenen Denkmals bundesweit. "Ich bin auch nach so vielen Jahren immer wieder überrascht von dem Engagement und dem Ideenreichtum der Veranstalter vor Ort. Mehr als 4 Mio. Besucher pro Jahr am Denkmaltag zeigen die enorme Bedeutung, die unser baukulturelles Erbe für die Menschen hat. Das gibt uns viel Kraft, auch auf die Mühen hinzuweisen, die der Kampf um den Erhalt alter Bausubstanz und archäologischer Stätten mit sich bringt", sagt Professor Gottfried Kiesow, Vorstandsvorsitzender der Stiftung.

Kontakt für Rückfragen zum Tag des offenen Denkmals:
Carolin Kolhoff, Referentin für Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: 0228/ 95 738-141, Fax: 0228/ 95 738-947,
E-Mail: carolin.kolhoff@denkmalschutz.de


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