Plakat zum Motto des Tags des offenen Denkmals 2016

Nummerierung von links oben nach rechts unten:

Bild  Ort Beschreibung Fotograf/Bildrechte
1 Dettenheim (BW) Alte Biberschwänze und andere Ziegel, die von Abbruchobjekten aus der Umgebung stammen, warten auf ihre Wiederverwendung auf dem Dachstuhl der Hanfreibe. Freiwillige Helfer, die sich 2001 in einem Förderverein organisiert haben, restaurieren die im 15. Jh. erstmalig erwähnte Mühle bereits seit den 1980er Jahren. © Siegfried Nagel, 2011
2 Dossenheim (BW) Seit über 30 Jahren pflegt und sichert eine Arbeitsgemeinschaft des Heimatvereins Dossenheim die Burgruine Schauenburg. Gemeinsam mit dem Besitzer, der Gemeinde Dossenheim, und dem Landesdenkmalamt Baden-Württemberg haben Jugendliche und Erwachsene schon viel geleistet und die Ruine für Besucher erlebbar gemacht. © Eugen Reinhard, AG Schauenburg, 2012
3 Vlotho (NW) Das Bahnhofsgebäude aus dem 19. Jh. sollte abgerissen werden, doch die Einwohner leisteten Widerstand. Der 2013 gegründete Förderverein hat bereits viel erreicht: Der Abrissbeschluss wurde aufgehoben und eine Genossenschaft zur Finanzierung gegründet. Die Vereinsmitglieder kümmern sich um den Erhalt und um die Wiederbelebung des seit 1988 unter Denkmalschutz stehenden Gebäudes als "Bürgerbahnhof Vlotho". © Sabine Harthun, 2015
4 Augsburg (BY) Eine Vielzahl von Denkmalen rund um Rathaus und Perlachturm erzählen von der bis in die Antike zurückreichenden Stadtgeschichte Augsburgs. In diesem Jahr findet hier die bundesweite Eröffnungsveranstaltung des Denkmaltags unter dem Motto "Gemeinsam Denkmale erhalten" statt. © Hajo Dietz, Nürnberg Luftbild, 2009
5 Bad Doberan (MV) Seit einer Brandstiftung in den 1970er Jahren ist das Wirtschaftsgebäude im ehemaligen Kloster Doberan im nördlichen Bereich ruinös. Das Gebäude aus dem 13. Jh. ist der bedeutendste Backsteinwirtschaftsbau in Mecklenburg-Vorpommern. Der Verein der Freunde und Förderer des Klosters Doberan e.V. will mit der Initiative "Ein neues Dach für neues Leben" dazu beitragen, die Instandsetzung des Gebäudes bald zu beginnen. © Manfred Lennarz, 2014/15
6 Berlin Beim Festakt an der Grabstätte von Carl und Louise Bechstein auf dem Friedhof Sophien II erklang ein Flügel der Klavierbauer vor dem Grabmal. Die Restaurierung des rund 40 qm großen Monuments aus dem 19. Jh. wurde mit Hilfe der Stiftung Historische Kirchhöfe und Friedhöfe in Berlin-Brandenburg, der Deutschen Stiftung Denkmalschutz und des Landesdenkmalamts Berlin durchgeführt. © Wolfgang Bittner, Landesdenkmalamt Berlin, 2015
7 Trier (RP) Das ehemalige Welschnonnenkloster und die Welschnonnenkirche aus dem 18. Jh. erinnern an die Zeit, als die Chorfrauen des Klosters eine Schule unterhielten, in der Mädchen und Frauen kostenfrei unterrichtet wurden. Heute kümmern sich die Marianische Bürgersodalität Trier, der Förderverein Welschnonnenkirche Trier und die Arbeitsgemeinschaft des Schulprogramms der Deutschen Stiftung Denkmalschutz "denkmal aktiv" vom Auguste-Viktoria-Gymnasium um die notwendigen Erhaltungsarbeiten. © Rita Heyen
8 Dischingen (BW) Die im Kern romanische Burganlage hat ihre mittelalterliche Erscheinung durch die Jahrhunderte bis heute bewahrt. Im Inneren findet man sogar die ursprünglichen Fresken. Die Burg Katzenstein befindet sich in Privatbesitz und wird vom Eigentümer mit Unterstützung der Deutschen Stiftung Denkmalschutz saniert. © Familie Nomidis-Walter, Burg Katzenstein, 2014
9 Nuthe-Urstromtal (BB) Im Rahmen eines "Freiwilligen Sozialen Jahrs in der Denkmalpflege" können Jugendliche die vielfältigen Aufgaben der Denkmalpflege kennenlernen. Zugleich leisten sie an ihren Einsatzorten wertvolle Arbeit für die Instandsetzung historischer Bausubstanz, so wie hier bei den Zimmererarbeiten an der Fachwerkremise in Stülpe. © Jugendbauhütte Berlin-Brandenburg
10 Welzheim (BW) Die gesamte Bahnstrecke Rudersberg - Welzheim steht mit allen Bauwerken als Kulturdenkmal unter Denkmalschutz. Dank des großen Einsatzes der Bevölkerung und der damit zusammenhängenden Gründung des Fördervereins Welzheimer Bahn e.V. hat sich die Schwäbische Waldbahn, die seit 2010 die Strecke befahren darf, zu einem unverzichtbaren Bestandteil des touristischen Angebots der Umgebung entwickelt. © Klaus Fader, 2015
11 Berlin Das gründerzeitliche Stadtbad Oderberger Straße hat eine wechselvolle Geschichte hinter sich. Durch die gemeinsamen Anstrengungen der Eigentümer, der GLS-Sprachschule, des Landesdenkmalamtes Berlin und der Deutschen Stiftung Denkmalschutz ist es gelungen, das Stadtbad zu erhalten und wiederzubeleben. © Götz Simon, 2015
12 Schefflenz (BW) An der Grundschule Oberschefflenz wurden im Rahmen des Unterrichts, vor allem in der Forschen/Entdecker-AG, rund um die Schule zahlreiche Objekte und Stationen aus alter und neuer Geschichte untersucht. Das Bild zeigt die Mitglieder der AG bei der Reinigung eines Blitzsteins aus dem 19. Jh. © Norbert Schwing, 2014
13 Kontaktadresse der Deutschen Stiftung Denkmalschutz
14 Dortmund (NW) Der Verein zur Förderung der Heimatpflege e.V. und die Denkmalbehörde Dortmund haben gemeinsam erreicht, dass Teile der jüngst durch die Behörde freigelegten Grundmauern der mittelalterlichen Hörder Burg nicht wieder zugeschüttet, sondern dauerhaft sichtbar gemacht wurden. Als archäologisches Freilichtmuseum "Hörder Burghof" ist das Bodendenkmal in das Areal am neugeschaffenen Phoenix-See eingebunden. © Dipl.-Fotoing. Heribert Wölk, 2015
15 Bremerhaven  (HB) 1990 kaufte die Stadt die FMS GERA zum symbolischen Betrag von 1 DM. Seitdem dient das Schiff, das 1959/60 erbaut wurde, als Außenstelle des Historischen Museums Bremerhaven. Die Kosten für die Instandhaltung teilt sich die Stadt mit der Fischereihafen-Betriebsgesellschaft. Eine wichtige Rolle spielt auch der Freundeskreis FMS GERA, der mit viel Engagement zum Erhalt des letzten deutschen Seitentrawlers beiträgt. © Historisches Museum Bremerhaven, 2014
16 Alfeld (NI) Restaurierungsarbeiten am Dach des ehemaligen Spänehauses des Fagus-Werks von Walter Gropius aus dem Jahr 1911. In Zusammenarbeit mit dem Landesamt für Denkmalpflege Niedersachsen wurde das Gebäude, das früher zur Aufbereitung von Buchenspänen aus der Schuhleistenproduktion diente, zum Besucherzentrum des UNESCO-Welterbes umgebaut. © Karl Schünemann, 2015

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Datum und Themen der vergangenen Jahre
2015 13. Sept. Handwerk, Technik, Industrie
2014 14. Sept.Farbe
2013 08. Sept.Jenseits des Guten und Schönen: Unbequeme Denkmale?
2012 09. Sept.Holz
2011 11. Sept.Romantik, Realismus, Revolution. - Das 19. Jahrhundert
2010 12. Sept.Kultur in Bewegung - Reisen, Handel und Verkehr
2009 13. Sept.Historische Orte des Genusses
2008 14. Sept.Vergangenheit aufgedeckt - Archäologie und Bauforschung
2007 09. Sept.Orte der Einkehr und des Gebets - Historische Sakralbauten
2006 10. Sept.Rasen, Rosen und Rabatten - Historische Gärten und Parks
2005 11. Sept.Krieg und Frieden
2004 12. Sept.Wie läuft's? - Schwerpunktthema Wasser
2003 14. Sept.Geschichte hautnah: Wohnen im Baudenkmal
2002 08. Sept. Ein Denkmal steht selten allein: Straßen, Plätze und Ensembles
2001 09. Sept. Denkmal als Schule - Schule als Denkmal
2000 10. Sept. Alte Bauten - Neue Chancen
1999 12. Sept. Europa - ein gemeinsames Erbe


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