Plakat zum Motto des Tags des offenen Denkmals 2018

Nummerierung von links oben nach rechts unten:

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1Potsdam (BB)Die Glienicker Brücke verbindet über die Havel hinweg die Städte Berlin und Potsdam. Sie ist heute das vierte Brückenbauwerk an dieser Stelle, die heutige Konstruktion ist von 1907. Während der Zeit der Deutschen Teilung erfolgten auf der Brücke Agentenaustausche. Förderprojekt der Deutschen Stiftung Denkmalschutz.© Roland Rossner, Deutsche Stiftung Denkmalschutz
2Ochsenhausen (BW)Die Malletlokomotive 99 633 von 1899 steht unter Denkmalschutz. Diese Lokomotivbauart wurde nach ihrem Erfinder, dem Schweizer Ingenieur Jules T. Mallet, benannt. Sie ist bis heute in vielen Ländern Europas bei Museumsbahnen im Einsatz.© Gerhard Baum
3Oranienbaum-Wörlitz (ST)Neugotischer Pavillon, sog. Schlangenhaus, im Luisium. Die Parkanlage wurde im 18. Jh. von Fürst Leopold III. Friedrich Franz von Anhalt-Dessau für seine Gemahlin Luise nach den Vorbildern englischer Landschaftsparks erbaut. Sie ist ein Teil des Dessau-Wörlitzer Gartenreiches, das zum Unesco-Weltkulturerbe zählt. Förderprojekt der Deutschen Stiftung Denkmalschutz.© Roland Rossner, Deutsche Stiftung Denkmalschutz
4Köln (NW)Auf dem ehemaligen Gelände des Kölner Apostelgymnasiums, wo Konrad Adenauer die Schule besuchte, wurde 1955 das Amerika Haus eröffnet. Bis 2007 diente es als Kultur- und Informationszentrum.© Stadt Köln, Stadtkonservator, Foto Dorothea Heiermann
5Bautzen (SN)Das ehemalige Hauptpostamt wurde in den 1950er-Jahren neu errichtet. Das Sgraffito des Malers Emil Pischel aus Ostritz an der westlichen Turmfassade zeigt Postboten auf den fünf Kontinenten.© ML Preiss, Deutsche Stiftung Denkmalschutz
6Wittmund (NI)1820 erbauter reetgedeckter Erdholländer mit Steert. Die Mühlentechnik ist bis heute erhalten, aber nicht mehr funktionsfähig. Holländerwindmühlen verdrängten im 16. Jh. die vorher existierenden Bockwindmühlen und verdanken ihren Namen dem niederländischen Erfinder der drehbaren Kappe. Förderprojekt der Deutschen Stiftung Denkmalschutz.© ML Preiss, Deutsche Stiftung Denkmalschutz
7Marburg (HE)Seit dem Mittelalter ist es eine Tradition: Wanderjahre der Handwerker. Hier ist die ausgebildete Tischlerin Jana Morawiec auf der Walz. Sie ist außerdem ehemalige Teilnehmerin im Freiwilligen Sozialen Jahr in der Denkmalpflege in einer Jugendbauhütte der Deutschen Stiftung Denkmalschutz.© Roland Rossner, Deutsche Stiftung Denkmalschutz
8Leipzig (SN)Die Leinwandtapete mit Chinoiserieszenen aus der Zeit um 1755 befindet sich heute im Grassi Museum für angewandte Kunst in Leipzig. Sie wurde 1948 aus dem Herrenhaus Zehmen geborgen. Sie bezeugt die Begeisterung für asiatische Kunst des 18. Jhs. und ist Beispiel für die wertvolle Ausstattung der barocken Schlösser und Herrenhäuser im Leipziger Raum. Förderprojekt der Deutschen Stiftung Denkmalschutz.© Roland Rossner, Deutsche Stiftung Denkmalschutz
9Glees (RP)Die romanische Klosteranlage Maria Laach der Benediktiner verfügt über eine Bibliothek, die im 19. Jh. vom damaligen Jesuitenkolleg eingerichtet wurde. Förderprojekt der Deutschen Stiftung Denkmalschutz© Roland Rossner, Deutsche Stiftung Denkmalschutz
10Potsdam (BB)Die evangelische Friedenskirche im Schlosspark Sanssouci gehört heute zum Unesco-Weltkulturerbe Preußische Schlösser und Gärten von Potsdam. Der gesamte Komplex am sog. Marlygarten ist oberitalienischen Klosterbauten nachempfunden, hier Detailansicht eines Säulenkapitells. Förderprojekt der Deutschen Stiftung Denkmalschutz.© Roland Rossner, Deutsche Stiftung Denkmalschutz
11Leverkusen (NW)Die Schiffsbrücke an der Wuppermündung ist in ihrer Nutzung einzigartig und existiert bereits seit den 1930er-Jahren. Sie besteht aus drei 80 bis 100 Jahre alten Schiffskörpern: dem Klipper „Einigkeit”, dem Aalschokker „Recht” und der Tjalk „Freiheit”. Ein abgestützter Laufsteg verbindet die Schiffskörper. Förderprojekt der Deutschen Stiftung Denkmalschutz© Borgfeldt/OGV
12Wismar (MV)Archäologische Grabungen im Bereich des 1960 gesprengten Kirchenschiffes St. Marien. Förderprojekt der Deutschen Stiftung Denkmalschutz.© Thorsten Günter
13 Kontaktadresse der Deutschen Stiftung Denkmalschutz. 
14Unterwellenborn (TH)Der Kulturpalast des VEB Maxhütte Unterwellenborn wurde 1953-55 im monumentalen neuklassizistischen Stil erbaut.© Verein Kulturpalast Unterwellenborn, R. Ensenbach
15Überherrn-Berus (SL)Die Anlage des Senders Europa 1 wurde in den 1950er-Jahren erbaut, als das Saarland wirtschaftlich an Frankreich angeschlossen und faktisch aus dem gesamtdeutschen Staatsband gelöst war. Sie verband damals modernste Radiotechnik mit avantgardistischer Architektur. Das Denkmal ist Teil des saarländischen Projekts „Resonanzen” zum Europäischen Kulturerbejahr 2018.© Marco Kany, Saarbrücken
16Eisenberg (TH)Der Innenraum der Schlosskapelle St. Trinitatis ist reich stuckiert und bemalt. Die hochbarocke Raumgestaltung wurde von italienischen Künstlern durchgeführt. Förderprojekt der Deutschen Stiftung Denkmalschutz.© Thüringisches Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie, Werner Streitberger

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