Hamburg Harburg

Dreifaltigkeitskirche Harburg

Neue Straße 44, 21073 Hamburg Harburg

Beschreibung

1962 als Ersatz für die im II. Weltkrieg zerstörte, barocke Stadtkirche gleichen Namens eingeweiht. Bereits dieser Vorgängerbau war Ersatz für die ältere Stadtkirche, die 1650 dem Ausbau des Schlosses zur Festungsanlage weichen musste. Das Schiff des Vorgängerbaus wurde bei Bombenangriffen schwer beschädigt und der Kirchturm 1944 aus Sicherheitsgründen gesprengt. 1949 wurde zumindest ein Teil der Westfassade gesichert, das übrige Mauerwerk bis auf eine Höhe von etwa 50 cm abgetragen. Erst 1958 gab es einen Entschluss für einen Kirchenneubau durch das Ehepaar Spengelin. Ein kubischer, ziegelverblendeter Bau mit Bezugnahme auf den Grundriss der alten Kirche. Der Neubau ist in das ehemalige Kirchenschiff eingepasst und Fassadenfragmente mit dem ehemaligen Hauptportal als Durchgang integriert. Die Begrenzung des Kirchenvorplatzes und ein Mahnmal sind erhalten.

Öffnungszeiten

8.9.: 12 - 22 Uhr, 9.9.: 12 - 18 Uhr
(sonst auf Anfrage geöffnet)

Führungen

8. und 9.9.: Führungen nach Bedarf

Aktionen

8. und 9.9.: Fünf Skizzen des Büros Spengelin von 1962, Musik aus dem Entstehungsjahrzehnt der Kirche, Nachzeichnen historischer Ansichten auf diversen Maluntergründen, zeittypische Speisen und Getränke.

Ansprechpartner

Mathias Lintl, Projekt Dreifalt, Stadtkultur Hafen e.V., Tel.: 040 73091571, E-Mail: lintl@dreifalt.info
Heiko Langanke, SuedKultur, Tel.: 040 30096947, E-Mail: kontakt@sued-kultur.de

Karte

Merkmale

Fahrradtour: Entdecken, was uns verbindet … in Harburg

Kanalplatz 16, Treffpunkt: Fischhalle 21079 Hamburg Harburg

Beschreibung

Die Tour durch Harburg mit eigenem Fahrrad geht u. a. über die sog. Salzburger Häuser, die an die 1733 ausgesiedelten 42 Berchtesgadener Protestanten erinnern sowie der Schwarzenberg mit dem 1690 angelegten Jüdischen Friedhof und den ab 1890 angelegte Neuen Friedhof. Auf 32 ha befinden sich dort mehr als 32.000 Grabstätten, was ihn zum größten zusammenhängenden Friedhof Norddeutschlands in kirchlicher Trägerschaft macht.

Öffnungszeiten

8.9.: Beginn 10 Uhr, Dauer ca 4 Std., Länge ca. 20 km

Karte

Merkmale

Friedrich-Ebert-Gymnasium

Alter Postweg 30-38 , 21075 Hamburg Harburg Heimfeld

Beschreibung

1928 gegründet und ist somit das zweitälteste Hamburger Gymnasium. 1929/30 wurden das Gymnasium und die Friedrich-Ebert-Halle durch das Hochbauamt der Stadt Harburg-Wilhelmsburg errichtet. Der Entwurf stammt von Nicolas van Taack-Takranen, fertiggestellt wurden die Gebäude von Otto Kleeberg. Der Backsteinbau steht in der Tradition der Bauhausarchitektur und folgt Prinzipien, die der Hamburger Baudirektor Fritz Schumacher für moderne Schulgebäude gefordert hatte. Die Restaurierung des Gebäudekomplexes wurde Anfang 2018 abgeschlossen.

Öffnungszeiten

9.9.: 14 - 17 Uhr

Führungen

9.9.: Führungen nach Bedarf, Führung für Familien der Schüler 14 Uhr

Aktionen

9.9.: Treffpunkt: Foyer im linken Flügel des Hauptgebäudes, Orgelmusik in der Friedrich-Ebert-Halle.

Karte

Merkmale

Kontor- und Wohnhaus

Kanalplatz 6, 21079 Hamburg Harburg

Beschreibung

1854 in zentraler Hafenlage von einem Harburger Kaufmann als Wohnhaus mit sog. Comptoir errichtet, Hofgebäude als Pferdestall und Lagerhaus genutzt. 1906 erfolgte der Umbau zu einem repräsentativen Kontorhaus für die Reederei und Spedition Renck und Hessenmüller durch die Hamburger Architekten Distel und Grubitz. Aus der beinahe 100-jährigen Nutzungsgeschichte der Harburger Traditionsfirma sind Schriftzüge und Teile der historischen Kontorausstattung erhalten. Schnitte an den Innenwänden zeigen die frühere Farbigkeit. Heute ist das Gebäude im Besitz einer privaten Eigentümergemeinschaft, die schrittweise eine denkmalgerechte Sanierung und Modernisierung verfolgt.

Homepage

http://www.bcaumanns.de/tag-des-offenen-denkmals/

Alternative Homepage

http://www.denkmalstiftung.de/denkmaltag

Öffnungszeiten

9.9.: 12 - 18 Uhr
(sonst nicht geöffnet)

Führungen

9.9.. Führung 15 Uhr

Karte

Merkmale

Portalkran am Lotsekai

Lotsekai, 21079 Hamburg Harburg

Beschreibung

Der Liebherr-Portalkran von 1972 symbolisiert die industriell-gewerbliche Epoche der etwa 1000-jährigen Geschichte des Harburger Binnenhafens. Er wurde von der Firma Mulch Güterservice über mehrere Jahrzehnte bis 2006 für den Umschlag von Schüttgut genutzt. Nach Verlagerung des Betriebs ging der Kran an die KulturWerkstatt Harburg e.V. über, die den denkmalgerecht sanierten betriebsbereiten und begehbaren KulturKran als Open-Air-Veranstaltungsort nutzt. Zwei, aus den 1960er-Jahren stammende Eisenbahnwaggons, ein Schiebewandwagen, Bauart Hbis 299, und ein Güterwagen, Bauart Gbs 213, ergänzen das Ensemble.

Homepage

http://www.kulturwerkstatt-harburg.de/Seiten/hafen.html#kran

Öffnungszeiten

9.9.: 12 - 18 Uhr
(sonst nicht geöffnet)

Führungen

9.9.: Führungen nach Bedarf

Aktionen

9.9.: Kran wird stündlich in Bewegung gesetzt, Kinder malen den Kran und basteln eigene Buttons, Kinderführungen auf dem Kran in Begleitung der Eltern, sie dürfen dann einmal Kranführer sein, Sackkarren-Parcours mit Kulturkran-Sackkarrenführerschein.

Karte

Merkmale

Rathaus

Harburger Rathausplatz 1, 21077 Hamburg Harburg

Beschreibung

1892 nach Entwürfen von Christoph Hehl im Stil der flämischen Renaissance fertiggestellt. Der Backsteinbau besitzt eine prachtvoll geschmückte Fassade, die sich in einen vorspringenden Mitteltrakt und zwei kleinere Seitenrisalite gliedert. Großer Sitzungssaal mit historischen Glasmalereien auf den Fenstern, Dachboden mit Uhrwerk der Turmuhr, die an Stelle des Harburger Wappens getreten ist.

Homepage

http://www.hamburg.de/harburg

Alternative Homepage

http://www.hamburg.de/kulturbehoerde/offenes-denkmal

Öffnungszeiten

7.9.: zu den Führungen
(sonst nicht geöffnet)

Führungen

7.9.: Führungen 11.30 und 13.30 Uhr

Aktionen

7.9.: Anmeldung zu den Führungen bis zum 5.9. bei der Pressestelle des Bezirksamts Harburg erforderlich.

Ansprechpartner

Pressestelle, Bezirksamt Harburg , Tel.: 040 428713505, E-Mail: pressestelle@harburg.hamburg.de

Karte

Merkmale

Speicher am Kaufhauskanal - Neues Kaufhaus

Blohmstraße 22, 21079 Hamburg Harburg

Beschreibung

Der ehemalige Umschlagschuppen von 1827, ein Fachwerkbau mit drei Lagerböden, gilt als der älteste Großspeicher Hamburgs, der als Erweiterung des einst 1650 am südlichen Ende des Kaufhauskanals gelegenen Alten Kaufhauses gebaut wurde. 1881 wurde er zu Gunsten der Cuxhavener Bahn an den heutigen Standort versetzt und 1888 um einen Comptoiranbau ergänzt. Versteckt hinter einer Gründerzeitvilla zeigt er noch viele Rudimente der Arbeiten am Wasser aus dem 19. Jh. Seit 1956 als Lager genutzt, ließ ihn der in Harburg geborene Besitzer Rolf Lengemann restaurieren und für Veranstaltungen herrichten.

Homepage

http://www.speicher-am-kaufhauskanal.com

Öffnungszeiten

9.9.: 11 - 17 Uhr
(sonst zu Veranstaltungen geöffnet)

Führungen

9.9.: Führungen halbstündlich

Karte

Merkmale

St.-Gertrud-Kirche

Altenwerder Kirchdorfweg, A7-Abfahrt Waltersdorf 21129 Hamburg Harburg Altenwerder

Beschreibung

Letzte Zeugin des Fischerdorfes Altenwerder ist die 1831 im neuklassizistischen Stil errichtete Backsteinkirche. Zweigeschossiger Emporensaal mit Tonnengewölbe, akzentuiert durch toskanische Säulen und Kanzelaltar. 1895 teilweise umgebaut, aus dieser Bauphase u. a. der weithin sichtbare, neugotische Turm. Nach Zerstörungen im II. Weltkrieg wurde sie im klassizistischen Stil wiederaufgebaut. Altenwerder wurde in den 1970er-Jahren für den Bau des Containerterminals aufgelassen, aber Bürger erwirkten den Erhalt der Kirche, die bis heute als Gotteshaus, Denkmal und Dokumentationsstätte im Hafen steht.

Homepage

http://www.kirche-suederelbe.de/altenwerder

Öffnungszeiten

8. und 9.9.: 13 - 17 Uhr

Führungen

8. und 9.9.: Führung und Spaziergang 14.30 Uhr

Aktionen

8. und 9.9.: 13 und 15.30 Uhr historischer Bildervortrag zur Geschichte der Kirche, des Dorfes und der Aussiedlung, bis zur Industrialisierung. Führungstreffpunkt: vor der Kirche.

Karte

Merkmale

Wartesaal Kunstverein Harburger Bahnhof

Hannoversche Straße 85, Bahnhof über Gleis 3 und 4 21079 Hamburg Harburg

Beschreibung

Der Fernbahnhof Harburg wurde 1872 an seinem jetzigen Standort in Betrieb genommen. 1896/97 Bahnhofsgebäude von Hubert Stier als Backsteinrohbau mit romanischen und norddeutsch-gotischen Formen errichtet. Im ehemaligen prunkvollen 300 qm großen Wartesaal erster Klasse mit Holz-Kassettendecke befindet sich heute der Kunstverein Harburger Bahnhof. Der Raum ist neben dem Literaturhaus einer der wenigen erhaltenen Versammlungsräume mit freistehender Deckenkonstruktion in Hamburg und zugleich die letzte historische Bahnhofswartehalle.

Homepage

http://www.kvhbf.de

Alternative Homepage

http://www.denkmalstiftung.de/denkmaltag

Öffnungszeiten

9.9.: 12 - 18 Uhr
(sonst auch geöffnet)

Führungen

9.9.: Führungen ab 12.30 Uhr stündlich

Karte

Merkmale