Bundesweite Eröffnung
Das war die bundesweite Eröffnung 2025 in Gera
Am 14. September 2025 feierte der Tag des offenen Denkmals seinen zentralen Auftakt in Gera. Das Kultur- und Kongresszentrum (KuK) als überregional bedeutendes Beispiel der Ostmoderne wurde dabei zum Zentrum der Eröffnung.
Neogotische und barocke Sakralbauten, Wohnhäuser des Jugendstilbegründers Henry van de Velde und historische Bierlagerstätten, genannt „Höhler“, treffen auf Bauhausarchitektur und Ostmoderne: Die DSD feierte den Tag des offenen Denkmals im Jahr ihres 40-jährigen Bestehens gemeinsam mit Gera als „Denkmalhauptstadt“. Am Tag des offenen Denkmals erhielten Besucherinnen und Besucher in Gera die einzigartige Möglichkeit, sonst nicht zugängliche Orte oder Altbekanntes mit neuem Blick zu entdecken.
Die Stadt wurde mehrfach mit Preisen für Denkmalprojekte ausgezeichnet. Über das gesamte Stadtgebiet öffneten charakteristische Bauten vergangener Epochen ihre Türen. Unter dem Motto „Wert-voll: unbezahlbar oder unersetzlich?“ wurde ein besonderes Augenmerk auf die Architektur der Nachkriegszeit gelegt. Darunter auch das ehemalige Gebäude der SED-Bezirksleitung in der Amthorstraße, dessen Haus 3 unter den 14 Bezirksstädten nur in Gera nahezu vollständig erhalten ist und am Tag des offenen Denkmals exklusiv zugänglich war.
Bei den beliebten Schaubaustellen der DSD konnten Besucherinnen und Besucher Denkmalschutz live an ausgewählten Förderobjekten der Stiftung erleben: Mit Projekten wie der Ausgrabung des Nordflügels des im Zweiten Weltkrieg zerstörten Residenzschlosses Osterstein schloss Gera an preisgekrönte Denkmalprojekte der vergangenen Jahre an.
Gera: Denkmal-Impressionen
Über die bundesweite Eröffnung
1998, fünf Jahre nach dem ersten bundesweit koordinierten Tag des offenen Denkmals durch die Deutsche Stiftung Denkmalschutz, findet die erste zentrale Eröffnungsveranstaltung in Quedlinburg statt. Nach dem damaligen Bundespräsident Roman Herzog waren in den folgenden Jahren noch zahlreiche weitere Bundespräsidenten als Schirmherren der DSD zu Gast an den wechselnden Ausrichtungsorten, um Deutschlands größtes Kulturevent zu eröffnen. 25 Städte wurden seitdem zum Schaufenster der Denkmalpflege in ganz Deutschland. Dabei brachte jede ausgewählte Stadt eine neue Perspektive auf alle Themen rund um die Denkmallandschaft Deutschlands. Jedes Denkmalfest hat damit gezeigt, wie vielschichtig das Thema Denkmalschutz bundesweit ist.
Über ganz Deutschland erstreckt sich das Netzwerk an Orten, die bereits für den zentralen Auftakt von der DSD ausgewählt wurden. Entdecken Sie auf dieser Deutschlandkarte, welche Städte schon Austragungsort für die bundesweite Eröffnung waren und seien Sie gespannt, welche weiteren folgen. Jedes Bundesland durfte sich bereits über das einmalige Fest für Denkmale freuen. Sie haben Interesse, selbst einmal die Eröffnung des Tags des offenen Denkmals in Ihrer Stadt auszurichten? Hier finden Sie weitere Informationen dazu.










