Erhardikapelle
Über dieses Denkmal
Die Erhardikapelle, ein kryptaähnlicher Pfeilerbau, stammt aus der zweiten Hälfte 10. Jhs. Die bayerische Herzogin Judith gehörte zu den wenigen, die eine Pilgerreise ins Heilige Land unternehmen konnten. Nach Tod ihres Mannes unternahm die Witwe eine Reise nach Jerusalem und brachte viele Reliquien mit. Nach Überlieferung war der Schatz so groß, dass die Herzogin eine eigene Schatzkammer errichten ließ, die sogenannte Erhardikapelle, angelehnt an die Ostmauer des römischen Legionslagers.
Programm
Besichtigungsmöglichkeit.
Wertvolle Romanik im Stiftsbezirk
Zeiten
Bei der Erhardikapelle handelt es sich um eine Saalkirche, die in die zweite Hälfte des 10. Jahrhunderts datiert wird. Durch die inzwischen abgesenkte Lage und die Gestaltung erinnert der Raum an eine Krypta. Doch gibt es hier kein Grab oder Reliquien. Und auch die Verbindungen zwischen dem Heiligen Erhard und diesem frühen Gotteshaus sind eher dürftig, gehörte der Sakralraum doch zum Bereich des Stifts Niedermünster. Die Hintergründe zur Kapelle können Sie mit Renate Kilburg entdecken.
Hinweise
Treffpunkt: in der Kapelle
