Zentralwerk (ehem. Goehle-Werke)
Über dieses Denkmal
Anfang der 1920er-Jahre als Produktionsstätte für Näh- und Großschreibmaschinen errichtet, waren die Goehle-Werke in den 1940er-Jahren ein Ort der Rüstungsproduktion unter Einsatz zahlreicher Zwangsarbeiter/-innen, unter ihnen fast 700 Frauen aus Konzentrationslagern. Nach dem Krieg nutzte der Grafische Großbetrieb VEB Völkerfreundschaft das Objekt als Druckerei. Seit 2015 Zentralwerk mit Ateliers, Wohnräumen und Kulturbetrieb. Das Gebäudeensemble hebt sich im Dresdner Stadtbild deutlich ab.
Programm
Führungen mit Zeitzeugen des Grafischen Großbetriebs „Völkerfreundschaft“ und Präsentation der Geschichtswerkstatt DIENEUn.
Präsentation der Geschichtswerkstatt DIENEUn
Zeiten
Am Tag des offenen Denkmals werden erstmals Ergebnisse und offen gebliebene Fragen der Geschichtswerkstatt zum Goehle-Werk-Prozess von 1949 vorgestellt. Zwischen Januar und April 2025 haben Interessierte zu dem Prozess gearbeitet, der im heutigen Zentralwerk stattfand. Angeklagt waren Aufseherinnen von Zwangsarbeiterinnen sowie der stellvertretende Betriebsleiter des im Nationalsozialismus als „Goehle-Werk der ZEISS IKON AG“ bekannten Betriebs.
Führungen mit Zeitzeugen
Zeiten
Führungen mit Zeitzeugen des Grafischen Großbetriebs „Völkerfreundschaft“: In diesem Jahr werden wieder geführte Rundgänge durch Zentralwerker*innen angeboten. Außerdem begleiten ehemalige Mitarbeiter*innen des VEB Völkerfreundschaft die Führungen über das Gelände. Sie teilen persönliche Erinnerungen und geben Einblicke in den Arbeitsalltag des einstigen Druckereibetriebs.


